Montag, 22. Juni 2015

Wie ich den Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettbewerb verlor

Ich komm grad aus Amerika, war nicht so erfolgreich da, doch eigentlich ist nichts passiert...

Was ich eigentlich sagen will, den April und Mai dieses Jahres hab ich mit Birne Zentralamerika unsicher gemacht, bzw. umgekehrt. Dabei mussten wir ne Menge Frejoles abwehren (pfui Spinne) und uns mit unzähligen Chicken-Busses auf dem Gringo-Trail den Weg von Mexiko bis nach Nikaragua bahnen.

Doch statt hier unsere Geschichten aufzuwärmen, verweise ich bequemerweise einfach auf Birnes bilderlastigen Emo-Blog. Die Fotos aus dieser Zeit sind sowieso im großen Stil von mir geklaut, wofür ihm demnächst Post von meinen Anwälten zugeht ;)

... nicht besonders evil

Das geilste Bild unserer Tour hat aber ausnahmsweise mein mitreisender Fotomuffel geschossen. Beim Sprung in den guatemaltekischen (ein herrliches Wort) Atitlan hätte ich mir wohl Pipi in die Hose gemacht, wenn ich denn eine angehabt hätte. Wenigstens hört man meinen Mädchenschrei nicht.

Sonntag, 22. Juli 2012

The Motorcycle Diaries II

Das Tröpfchen Sprit im Tank bringt uns nicht weit und wir bleiben in einem Außenbezirk Hanois stehen. Ein hilfsbereiter Vietnamese kutschiert mich zur nächsten Tankstelle, damit ich etwas Benzin in eine Brauseflasche zapfen kann. Jetzt starten wir richtig durch und das Aufkommen von Mensch und Behausung wird endlich weniger.

Kurz vor unserem Tagesziel verfinstert sich plötzlich der Himmel und ein Sturm kündigt sich an. Als der Regen einsetzt ist an eine Weiterfahrt nicht zu denken und wir finden mitsamt Motorrad bei einer Familie Unterschlupf bis sich das Wetter wieder beruhigt. Die abendliche Einfahrt nach Pac Ngoi mit den noch düsteren Wolken darüber ist absolut magisch. Der Ort besteht nur aus einer Ansammlung von gestelzten Häusern, die sich zwischen See und Steilhang quetschen.

magisches Pac Ngoi

Wir sind die einzigen Gäste im Hoa Son Guesthouse und genießen den Ausblick von der Terasse bei den leckeren Mahlzeiten, die uns die Hausherrin serviert. Tags darauf geht's auf die obligatorische Bootstour mit Höhlen- und Wasserfallbesichtigung im Ba Be Nationalpark.

Staunestop

Doch die Landschaft wird zwischen Cao Bang und Trung Khanh noch skurriler. Wir müssen immer wieder halten, um die Zipfelmützen zu bestaunen. Einer der Götter hat sich entschieden hier eine Welt aus spitzen Bergen zu kreieren, die dafür gemacht ist mit dem Motorrad hindurchzugleiten.

Bikers Heaven

In Trungh Khanh stellen wir fest, daß es für eine Weiterreise zu spät ist und der Ort eigentlich keine Unterkunft hat. Zitat Lonely Planet: "There are no hotels located on the Vietnamese side of the border. Cao Bang is really the closest option for decent accomodation." Wir übernachten trotzdem bei einer hart feilschenden Vietnamesin in einer Art leerstehendem Hotel. Die Preisverhandlung führe ich mit ihrer Tochter am Handy als Dolmetscherin.

Nebenan essen wir eine abenteuerliche Suppe in einer runtergekommenen Waschküche und beschließen zum Frühstück auf den Markt zu gehen. Dort finden wir neben dem Hühnchenbasar auch ein paar süße Teilchen zum Frühstück und werfen schon mal einen Blick auf die unterschiedlichen Trachten der Marktfrauen.

kurzzeitige Käfighaltung Einkaufsmutti

Versehentlich übersehen wir zunächst die naheliegenden Höhlen auf dem Weg zum Ban Gioc Wasserfall. Den kann man dagegen nicht übersehen. Es sind erstaunlich wenig Touristen unterwegs für so einen spektakulären Wasserfall - westliche schon mal garnicht. Allerdings sieht das Gelände so aus, als ob auch mal ganze Busladungen abgekippt werden. Vielleicht ist es auch noch zu früh.

erstmal vollständig abschreiten das Bächlein...

Wir genießen die Fahrpause und nehmen ein erfrischendes Fußbad. Hier tuschieren wir erstmals die chinesische Grenze auf dieser Tour. Theoretisch kann man rüberschwimmen, wäre ja nicht das erste mal, daß wir unverhofft dort landen. Stattdessen werden von beiden Seiten Floßfahrten bis jeweils zur Flußmitte und dicht an die tosenden Fälle heran angeboten.

...und dann rein mit den geschundenen Biker-Füßen

Der deutschen Gründlichkeit nachgebend machen wir dann doch noch die Nguom Ngao Höhle ausfindig. Hier sind wir die einzigen Gäste weit und breit. Aber aus mir wird in diesem Leben kein Höhlenmensch mehr. Kennt man eine, kennt man alle. Außerdem bleibt immer ein gewisses Utglibsch-Risiko. Ich wünsch mich sofort zurück zu den Ochsen, die am Wasserfall dösen dürfen.

mmh

Von den Fällen führt die Straße nun immer entlang der Grenze. Land und Leute auf diesem Loop ganz im Nordosten Vietnams bleiben wunderbar exotisch, wie dieser von Ramona unter Einsatz ihres Lebens geschossener Videoschnipsel beweist.

Ortsdurchfahrt

Beim Mittagsstop in Thanh Nhat kosten wir aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten von einer Nudelsuppe die offensichtlich mit wertvollen Innereien gespickt ist. Vorbei an badenden Mädchen folgen wir immer der Straße, sodaß wir noch rechtzeitig vor Einbruch der Dämmerung Cao Bang erreichen.

Freibad rechts oben von Vietnam Bademädchen

Tags darauf wird es richtig anstrengend. Die Straße nach Nguyen Binh ist eine einzige Dauerbaustelle und mausert sich zu einer echten Tortour. Bei Bao Lac passieren wir diese Brücke und hoffen auf bessere Straßenverhältnisse auf der anderen Flußseite.

Flußquerung bei Bao Lac

Zuerst ist das auch der Fall. Später müssen wir an solchen Passagen warten bis einer der Bulldozerfahrer eine Rampe für uns hinschiebt, damit ich mich durch die Modder graben kann.

Warten auf die Straße...

Doch es wird noch enger und irgendwann fahren wir den einspurigen Trampelpfad eines Hanges entlang. unüberwindbare Gebirgsgrenze Rechts immer die Grenze zu China, die schon allein durch die Geographie unüberwindbar ist und links immer der Abhang. So schlängeln wir uns munter zwischen Hangfeldern und Steilhängen bis zu diesem W50 in Chi Le. Die ganzen Restbestände die sonst immer noch bei Heiligengrabe am Autobahnkreuz Wittstock/Dosse rumstanden, sind offensichtlich nach Vietnam gegangen. Dieser hier hat zuvor beim Transportunternehmen Erhard Czaplinski gedient. Ich verzichte darauf, den Arbeitern zu erklären, daß ihr LKW aus meinem Heimatland kommt und freue mich stattdessen, daß dieses Stück DDR-Geschichte noch im Einsatz ist.

überraschende W50-Begegnung

Doch die Brigade am W50 meint wir können die Straße nicht weiter fahren, da die Brücke ein paar Kilometer weiter gesperrt ist. Also folgen wir einem Jungen auf seinem Motorrad über noch steilere Abhänge als bisher. Ein falsches Lenkmanöver und unser Motorrad schießt mit uns ins Tal des Todes. Ramona als Sozius krallt sich steif an unser Krad und wagt nicht, sich zu bewegen. Bei der kleinsten Unebenheit versuche ich, das Gewicht der Maschine zum Berg hin und nicht etwa zum Abhang zu verlagern. Unser Motorrad-Guide-Junge muß ständig auf uns warten und kann unsere Höhenangst offensichtlich nicht nachvollziehen.

Boarding complete

Ob die Geschichte mit der gesperrten Brücke stimmt oder ob es nur darum geht uns ein paar Dönger für die Bambusfloßfahrt aus der Tasche zu locken - wir werden es niemals erfahren. Nach der Höllen-Hangfahrt, dem sicheren Tod ins Auge blickend, macht dieses Floß jedoch einen absolut soliden Eindruck auf uns.

noch ein paar Nachzügler... ...und Abfahrt

Am anderen Flußufer angekommen machen wir erstmal Rast, um den Adrenalinspiegel etwas zu senken. Dabei beobachten wir den Fährmann bei seinem Geschäft. Nach uns werden Mutter und Tochter eines Bergvolkes befördert. Die haben regelrecht Angst und wagen es nicht uns auch nur anzusehen, obwohl wir sie freundlich aufmunternd anlächeln. Eventuell ist es ja ihre erste Begegnung mit bleichgesichtigen Langnasen.

Hocken ist vermutlich sicherer

Die Menschen in dieser Region haben eigene ethnische Wurzeln. Der Unterschied zum "typischen" Vietnamesen ist deutlich erkennbar. Dieser Cowboy hier kennt keine Scheu und nimmt uns neugierig unter die Lupe.

Fähre verpaßt? - Die nächste kommt bestimmt.

Doch wir wissen nicht wie unwegsam das Gelände eventuell noch wird und wollen nicht im Freien übernachten. Nachdem der einspurige Hangweg wider Erwarten Zugang zu einer befestigten Schotterstraße gewährt, steigt die Zuversicht doch noch Meo Vac zu erreichen. Jetzt treffen wir immer öfter auf Angehörige der örtlichen Bergvölker.

Bergvolk-Mädchen Freundliche Frauen

Diese drei Frauen spreche ich an und bitte sie, Fotos machen zu dürfen. Die Perspektive täuscht. Ramona steht ein paar Meter hinter den Frauen. Tatsächlich sind die drei unheimlich klein, wenn wir uns danebenstellen.

kicherndes Trachten-Trio

Das Trio ist weniger ängstlich und sie kichern noch beim Abschied in der typisch asiatischen Art. Sie fühlen sich wohl geschmeichelt und das sollen sie auch.

Unser Bike mit Ölfläschchen am Lenker

Wir gönnen unseren weichgeklopften Gesäßen eine letzte Rast in der wunderbaren Landschaft und erreichen das Tal von Meo Vac, wo wieder Annehmlichkeiten der Zivilisation spürbar sind. Wir kommen in einem brandneuen sterilen Hotel unter.

Für den Besuch der gesamten Region sind extra Genehmigungen erforderlich, die man sich üblicherweise vorher in Ha Giang holt. Da wir Meo Vac von der "falschen" Seite ge-entert haben, werden wir von der Hotelrezeption zur Polizei gebeten. Ohne Erlaubnis darf niemand einchecken. Das Polizeirevier ist praktischerweise gleich nebenan. Beim ersten Besuch treffen wir allerdings niemanden an. Beim zweiten gibts Tee und -nachdem unsere Pässe lang genug durch alle Hände gegangen sind- auch die nötigen Permits gegen einen Obolus.

Frühstücks-Onkel

Am kommenden Morgen kurven wir etwas durch die City und essen ein leckeres Frühstücksei-Dingens aus der mobilen Küche bei dem Onkel mit dem grünen Hut. Dazu reicht er uns laute, harte Kost aus der integrierten Lautsprecheranlage.

Die Einheimischen der umliegenden Siedlungen sind schon füh morgens in ihren traditionellen Gewändern unterwegs und machen Besorgungen.

Morgens halb 10 in Meo Vac

Laut Reiseführer folgt in Richtung Ha Giang jetzt der landschaftlich spektakulärste Abschnitt. Und das verdammte Teil soll Recht behalten. Kaum verlassen wir Meo Vac werden die reinen Dimensionen der Berge überwältigender denn je.

Blick nach unten... ...und zurück

Erstaunlich und erschreckend zugleich, daß auf diesen steilen Abhängen rege Ackerbau betrieben wird. Wir entdecken immer wieder bunte Punkte auf fernen Steilhängen, die sich als menschliche Hanghühner entpuppen.

Hanghühner - klicken um aufzuscheuchen

Die Straße hat jetzt 1a Qualität und wir halten öfter, um die Berge und Täler wirken zu lassen oder Einheimische in ihrem Alltag zu beobachten. Am Nachmittag begegnen wir zum ersten und einzigen mal auf der ganzen Tour zwei anderen weißen Bikern, die eine ähnliche Runde - in entgegengesetzter Richtung - absolvieren.

Verstärkung für die Hanghühner? Straßenbegegnung

Noch am selben Nachmittag, werfen wir unsere Blicke auf diesen unverhüllten, perfekt geformten, riesigen grünen Busen. Ich taufe ihn auf den Namen Titty Twister. Tatsächlich heißt dieser Ort angeblich "Nui doi o Quan Ba" - zumindest schmeißt Google Maps das zu den Geokoordinaten raus. Der Name bedeutet bestimmt etwas ähnliches.

Titty Twister

Erschöpft von all den Serpentinen verbringen wir eine Nacht im langweilig-schmucklosen Ha Giang.
Der letzte Tag unserer Tour ist ausschließlich für die Rückreise nach Hanoi vorgesehen. Als wir in irgendeinem entfernten Vorort unsere mittägliche Nudelsuppe verputzen, werden wir von einer Englisch-Lehrerin angesprochen. Ihr Englisch bleibt harter Tobak, aber offensichtlich sind alle Lehrer der Schule versammelt, um sich am Reiswein gütlich zu tun.
Natürlich werden wir genötigt mitzubechern. Ich kann mich schnell damit rausreden, daß ich noch fahren muß, aber Ramona wird abgefüllt. Der Direktor ist schon deutlich angejagt und umarmt uns immer wieder. Alle sind ganz glücklich, uns getroffen zu haben. Am Ende besteht der Direktor auch noch darauf unsere Suppe zu zahlen. Was für eine Herzlichkeit und welch ein Gegensatz zum Haiphong Massaker, das wir noch vor wenigen Wochen gefochten haben.

rührselige Reiswein-Runde

In gleichgültiger Seligkeit gleiten wir bei drückender Hitze Richtung Hauptstadt. Wir sollen zu einer bestimmten Uhrzeit, an die ich mich nicht mehr erinnere, das Motorrad zurückgeben. Doch der Verkehr ist absolut irre. Wer abenteuerlich, enge Verkehrsmanöver in einer Großstadt voller Mopeds liebt, dem empfehle ich, an einem späten Samstagnachmittag ins Zentrum von Hanoi vorzudringen. Irgendwann haben wir keinen Plan mehr, wo wir sind. Unsere kleine Karte Nordvietnams ist viel zu ungenau.

Kreuzungsgewusel - am Tag nach unserer Ankunft

Bei einem der Orientierungsstops erbarmt sich ein Einheimischer Zweiradfahrer. Er meint, er muß sowieso in die Ecke und wir sollen ihm einfach hinterherfahren. Es macht Spaß zu versuchen an ihm dranzubleiben ist aber auch unheimlicher Stress. Er schlägt immer wieder schnelle Haken, erkämpft sich die Vorfahrt und nimmt unerwartete Abkürzungen durch enge Gassen. In den vergangenen Tagen hatten wir die Straßen und Wege meist für uns allein. Jetzt ist es ein einziges Gewusel. Doch unser Helfer bringt uns zielsicher ins Zentrum und irgendwann kennen wir uns wieder aus, bedanken uns und klappen das Kapitel Motorcycle Diaries II zu.

Sonntag, 22. April 2012

Hallo Hanoi

In Hanoi ist grad Wahlkampf, evtl. sind die Gassen aber auch immer so schön rot beflaggt.

durch die Gasse der roten Flaggen zu unsererm Guesthouse

Abgesehen von den unzähligen Läden, die entweder Touren in alle Winkel des Landes oder Sachgüter an den Touristen verkaufen, hat die Hauptstadt durchaus ihren Charme.

herrliche Großstadtidylle

Wie so oft ist es am spannendsten die Einheimischen bei ihrem Tageswerk zu beobachten, so wie diese Blumenfachverkäuferin oder diese Krötenenthauptungsmarktfrau. Unglaublich wie lange Kröten ohne Kopf noch rumspringen und mit den Gliedmaßen strampeln.

Blumenfachverkäuferin Krötenenthauptungsmarktfrau

Zu diesem Zeitpunkt ist ja mein Netbook schon eine Weile außer Betrieb gesetzt. Nur ganz kurz überlege ich, diese Fachwerkstatt in Hanoi mit der Reparatur zu beauftragen. Stattdessen begutachten wir ein paar Sehenswürdigkeiten und versuchen jemanden zu finden, der uns für 1-2 Wochen ein Motorrad für einen Trip in den Norden leiht.

genau was ich brauche: Repair HDD Recover DATA Temple of Literature, glaub ich

Schließlich ist Wahltag und wir lassen meinen Rucksack in einem Guesthouse zurück, verzurren Ramonas am Päcki einer Honda GL PRO 160cc und machen uns auf nach Norden.

Wen er wohl gewählt hat?

Samstag, 31. März 2012

Das Haiphong Massaker

Idyllisch oder? Allerdings müssen wir für diesen Ausblick auf die Halong Bay zunächst das Massaker von Haiphong überstehen.

1a Aussichtspunkt auf Cat Ba

Unser nächstes Ziel ist nämlich Cat Ba Island. Dazu nehmen wir einen frühen Bus von Ninh Binh nach Haiphong. Vor Ort flitzen wir nach kurzem Feilschen als Sozius zweier Motos vom Busbahnhof zum Hafen.
Hier beginnt unser mehrstündiger Kampf, unbetrogen auf das Boot zu kommen. Die Moto-Fahrer setzen uns direkt an einer Ticketbude ab, damit wir dort überteuerte Fährtickets - und sie 'ne kleine Provision bekommen. Aber so einfach sind wir schon lange nicht mehr übers Ohr zu hauen.

Wir wissen, daß die Tickets 80.000,- Dong für das Slowboat bzw. 100.000,- Dong für das Schnellboot kosten sollen. Da läuft eine vermeintliche Ticketverkäuferin rum, die einem erzählt es gäbe nur noch ein Schnellboot um 12 und das koste jetzt 220.000 Dönger. Wir streifen etwas durchs Gelände, um andere Abfahrtzeiten und Fahrpreise in Erfahrung zu bringen. Doch alle haben sich offensichtlich verschworen und bieten ebenfalls nur Tickets um die 200.000 an. Die übliche Mafiamasche: alle halten dicht und teilen die Beute später.
Nach einer Weile tauchen auch noch 3 Westlerinnen auf, die das gleiche Ziel haben. Auch sie riechen den Braten und wir führen gemeinsam unendliche Diskussionen mit Vertretern der Ticketmafia. Hoffnungslos.

Wir satteln unsere Rucksäcke und machen uns zu Fuß in Richtung Stadt auf, um dort unser Glück zu versuchen. Schon nach wenigen hundert Metern kommen wir mit einem sympathischen Taximann ins Gespräch. Ich wittere eine neue Chance und bitte ihn, die tatsächlichen Fährpreise in Erfahrung zu bringen und ggf. Tickets für uns zu kaufen. Als er vom Hafen zurück ist, berichtet er uns, daß die Preise für Touristen höher seien. Er könne uns zwar "normale" Tickets kaufen, aber möglicherweise hätten wir dann Probleme an Board zu kommen. Grrrr.

In einem großen Bogen nähern wir uns gegen 12 Uhr wieder dem Hafen und machen einen letzten Versuch bei einem Ticketverkäufer. Keine Chance, weiter hinten sehen wir schon wieder das uns bekannte Mafia-Ticketmännchen. Das Netzwerk ist gut gestrickt.

Wir beschließen das Boot ohne Ticket zu entern und bei Kontrolle an Board zu zahlen. Endlich ist der Kahn da und es ist offensichtlich, daß es sich um das "nicht mehr operierende" Slowboat handelt. Als die Einheimischen mit Sack und Pack an Board strömen mischen wir uns darunter. Doch die Tickettante hat uns ausgemacht und versucht uns aufzuhalten, zerrt an meinem Arm und zetert lautstark. Ich schüttle sie ab und wir sind erstmal an Board zwischen all den anderen vietnamesischen Passagieren. Aber das Spiel ist noch nicht gewonnen. Zu dritt folgen uns die garstige Tickettante, ihre Komplizin mit dem Hut und das Mafiamännchen. Lautstark erklären sie uns, daß wir das Boot ohne Ticket wieder verlassen müßten. Dabei zerren sie an uns oder unseren Rucksäcken. Immer wieder versuche ich zu deeskalieren und erkläre, daß wir selbstverständlich den normalen Preis zahlen werden. Doch die Tickettante beschimpft uns nun auch noch aufs übelste. "If you don't have the money you better go back home!" und ähnliche Nettigkeiten.

Nie zuvor in Südostasien wurden wir dermaßen drangsaliert, beschimpft und angegriffen. Und nie zuvor ist es körperlich geworden. Deshalb hab ich ewige Rache geschworen und errichte hier meinen offiziellen Pranger. Dieses Onprangering zeigt die drahtziehende Haiphong-Mafia-Königin. Sie ist, zumindes verbal, die aggressivste von allen.

terroristische Tickettante

Hier ist sie allerdings auf der Flucht vor mir bzw. meiner Kamera, als ich nach unserer Rückkehr versuche Beweisfotos zu machen. Doch wie geht nun erstmal unsere Hintour aus?

Die große Komplizin mit dem konischen Hut scheut nicht vor Tätlichkeiten und ich muß sie an beiden Unterarmen festhalten, damit sie aufhört auf meine Brust zu trommeln. Ramona, von Natur aus harmoniebdürftig, ist zu diesem Zeitpunkt schon total eingeschüchtert und geknickt. Sie klammert sich an ihren Rucksack und würde am liebsten zahlen, flüchten oder heulen. Ich erkläre unseren Widersachern, daß wir bereit sind 100.000 statt der korrekten 80.000 zu zahlen. Sie wollen inzwischen auch nur noch 180.000 pro Nase.

Als ich irgendwann 200.000 Dong zücke, scheint das Mafiamännchen einzulenken und verschwindet mit der Kohle vom Boot. Da schreit die gehässige Hexe sofort: "Ha, now you have no ticket when the captain is checking the tickets and you'll have to leave the boat!"
Bestürzt bemerke ich meinen Fehler - Geld wech und keine Tickets! Doch das Mafiamännchen ist nur "half evil" und kommt nach kurzer Zeit tatsächlich mit Papierfetzen zurück, die evtl. als Tickets anerkannt werden könnten. Unterdessen wird die Terror-Tickettante nicht müde, uns weiter zu verfluchen und uns die Pest an den Hals zu wünschen.

Interessante Randbemerkung. Bei all dem Geschreie und Gekämpfe haben wir zwar sämtliche Aufmerksamkeit auf uns gezogen, doch kein einziger der anderen Passagiere ergreift Partei - weder für uns noch für unsere Plagegeister. Alle glotzen nur. Das mag aber auch an der Sprachbarriere liegen. Andere weisse Passagiere sind nicht in Sicht.

Als der Kahn ablegt und die Aggressoren zurückbleiben sind wir vollkommen erschöpft vom Gemetzel und kommen endlich etwas zur Ruhe.

Zwischenstopp in Cat Hai

Irgendwann geht ein Kassierer rum und verkauft Tickets. Niemand außer uns scheint schon welche zu haben. Und was zahlen die Einheimischen? Natürlich 80.000 Dong.
Dieser Fakt macht uns noch mal extra wütend auf die Haiphong-Ticketmafia. Mit welcher Bestimmtheit und Aggressivität sie uns verarschen! Doch wenigstens werden unsere Papierfetzen akzeptiert und wir müssen kein zweites mal zahlen. Später treffe ich am Bug des Bootes die 3 anderen Mädels wieder. Sie haben vorab je 180.000 gezahlt.
Hab mal kurz recherchiert. Auch andere hatten schon Ärger am Hafen von Haiphong.

Ab jetzt wirds für uns wieder entspannt. Auf Cat Ba entdecke ich diese wunderlich behelmten Urzeit-Krebstiere in den Aquarien vor den Restaurants. Sie sind wohl für den Verzehr vorgesehen.

urzeitliche Helmkrebse

Überhaupt gibt es mal wieder Tiere zu entdecken. Die Insel ist abseits von Cat Ba Town recht dünn besiedelt und läßt sich wunderbar auf dem Mopped erschließen. Dabei stoßen wir auf diese seltsame Schmetterlingsansammlung. Auf einer organisierten Dschungelwanderung quer über die Insel taucht weiteres Kleingetier auf. Auf dem Trip sind außer uns noch zwei französische Brüder vietnamesischer Abstammung dabei. Sie erzählen uns, daß sie etwas enttäuscht sind von Ihrem Herkunftsland bzw. der Art wie sie hier behandelt werden. Das Vietkieus in Vietnam oft diskriminiert werden, hatte ich auch schon mal im Buch "Mond über den Reisfeldern" erfahren.
Interessant für uns, wie diese französischen Vietnamesen ein total typisch-französisches Wesen haben. Ein Beweis dafür, daß man komplett von seinem Umfeld geprägt wird.

Schmetterlingshaufen Baumbrücke Dschungelkrebs? Dschungelkröte?

Kurz hinter dem Krötensee, an einer steilen Steigung spaltet ein Krachen unsere kleine Wandergruppe. Zwischen uns und den etwas hinterherhängenden Franzosen knallt plötzlich ein riesiger Ast aus dem Blätterdach. Einer der Brüder bringt sich mit einem beherzten Sprung geradeso noch in Sicherheit. Naja, wer zu spät kommt... aber es is ja nix passiert. Der gleiche Kollege verzichtet später auf den Aufstieg zum Aussichtspunkt und damit auf den grandiosen Blick auf die Halong Bay.

Vorbei an meinem geliebten Reis und entlang eines Steiluferweges werden wir am Ende von einer kleinen Dschunke aufgelesen, die uns zurück nach Cat Ba Town bringt. Die Insel kann sich damit als von uns überschritten betrachten.

mmmh grün schipper schipper

Auf einer weiteren Tour, diesmal mit einem großen stilechten Boot, absolvieren wir die Klassiker in der Halong Bay, also das weswegen man hier eigentlich herkommt.

Na dann wolln wir mal...

Dazu gehört Kanufahren und Baden, die Aussicht von Deck genießen oder einen Berg auf Monkey Island erklimmen. Keine Ahnung wieviel "Monkey Islands" es weltweit gibt, dies ist jedenfalls nicht die erste von uns besuchte Affeninsel, die vollkommen ohne Affen auskommt.

schroff, schroffer, herrlich

Der Tag ist ratzfatz um und während alle anderen sich auf dem Oberdeck philosophischem Geschwätz hingeben, filme ich diese Abendstimmung und sinniere dabei über die Sachen, die das Leben schöner machen und träum von all den schönen Dingen, die uns so viel Freude bringen.

Abendstimmung bei Cat Ba Town umme Ecke

Wir wollen wieder in Haiphong zurück aufs Festland gelangen, alleine schon um dem Hafenpersonal dort einen Besuch abzustatten. Zu diesem Zeitpunkt bin ich fest entschlossen, Fotos von den Mitgliedern der Ticketmafia zu machen und die Gang beim Tourism Office in Hanoi anzuzeigen. Die Rückfahrt ist auch noch ganz witzig. Die ganze Story hab ich aber schon mal in einer Mail an ein Pärchen dokumentiert, das wir auf Cat Ba kennegelernt haben. Die hatten sich auch eine Schlacht mit der Ticketmafia in Haiphong geliefert. Der geneigte Leser mag sich hier an der nur leicht gekürzten Originalfassung dieser eMail gütlich tun.

Meine geplante Petze beim Tourism Office ist leider auch nicht erfolgreich, da es mehrfach umgezogen ist und sich in ganz Hanoi nicht wieder auffinden läßt. Resigniert beschränke ich mich auf das posthume Online-Onprangering, dem ich hiermit Rechnung trage. Somit finde ich endlich wieder meinen inneren Frieden. Mmmmh.

Dienstag, 31. Januar 2012

Von Backpackern im Maßanzug, einem Schlüsselerlebnis und unkontrollierter Aggression

morgens um 7 in Hoi An Rock City

Hoi An ist das Vorzeige-Reisekatalog-Vietnam wie man an diesem Bild unschwer erkennen kann. Doch wir checken den Stand der Dinge, d.h. was hat sich seit 2007 verändert? Dazu mache ich dieses Vergleichsfoto.

Oktober 2007 Mai 2011

Sofort fällt auf: Die Plätze von Zecke und Birne sind besetzt und der Hund ist tot. Ansonsten sieht's noch fast so aus wie damals. Wir haben uns diesmal beim Cafe 96 ins Kondolenzbuch (oder wie das heißt) eingeschrieben. Das kann allerdings auch im Laden nebenan gewesen sein...

Weitere Unterschiede sind in Blickrichtung, auf der anderen Uferseite zu entdecken. Ramona inmitten des Morgenmarktes Die ist inzwischen mit neuen Restaurants zugebaut und erstrahlt abends im Schein von noch mehr Lampions. Die gesamte Altstadt wird stetig um weitere Schneidereien, Kunsthandels- und Schuhgeschäfte erweitert. Was sind das nur für Backpacker, die in Südostasien im Schlabberlook rumlaufen und sich dann in Hoi An Maßanzüge für zu Hause schneidern lassen?

Der schöne Markt ist jetzt regelmäßig von Rentnerbusreisegruppen frequentiert. Erkennbar an einem Regenschirmhochhalter der vorneweg geht. Ganz früh morgens dominiert aber der rege Handel unter den Einheimischen.

Am Cua Dai Beach haben wir unsere nächste Rangelei. Wenn man von der Hauptstraße her einfährt, wird man von 'nem Typen, der wohl aussehen soll wie ein Polizist, in Richtung Parkplatz reingewunken. Das ignorieren wir und nehmen unsere Räder, wie die Einheimischen auch, mit an den Strand und stellen sie an die Palme, unter der wir's uns bequem machen. Tags zuvor war das auch kein Problem, nur haben wir uns da von Nordwesten genähert. Da hat die Parkmafia offensichtlich noch keine Häscher stehen.

Idyllisch-überteuerter Trinkstop auf dem Weg zum Cua Dai Beach

Kurz darauf tauchen zwei Typen auf und meinen wir müßten die Räder vorne parken oder verschwinden. Als ich das ablehne und sie ignoriere, werden sie ungemütlich und werfen unsere Räder um. Wir können also nachgeben oder uns prügeln. Klein beigeben mag ich nach der Aktion aber schon aus Prinzip nicht und wir radeln strandaufwärts auf der Suche nach einem mafiafreien Strandabschnitt.
Nach wenigen hundert Metern merk ich das wir von 'nem Typen auf 'nem Moped verfolgt werden. Wir halten. Er hält. Ich wink ihm zu und sag ihm, daß er enttarnt ist. Er tut so als telefoniert er mit dem Handy.
Unsere Rettung ist das Gelände eines Privathotels. Hier darf unser Verfolger nicht rauf, wir aber unsere Räder abstellen und an den Strand. Ich würd mal sagen 1:0 für uns.

Eine Küche pro Strandstreifen

Abends erwacht der Strand erst richtig zum Leben, wenn die Touristen ab- und die Einheimischen anrücken. Von den Palmen bis zum Wasser ist dann der ganze Strand in imaginäre Streifen aufgeteilt. Oben werden mobile Küchen aufgebaut und die Strandstreifenbesitzer versuchen die potentiellen Kunden auf genau ihren Matten zum Sitzen zu bringen, um sie dann zu beköstigen.

Sonnenuntergang über den Strandstreifen

Im Bus zurück nach Danang versucht der Schaffner wiedermal ein erhöhtes Entgelt von uns einzufordern. Doch aus seinem Touriaufschlag wird nix, wir kennen den tatsächlichen Preis noch von der Hintour. Auch bei der Weiterfahrt im Bus nach Hue haben wir Glück. Der Preis ist außen groß angeklebt. Doch noch auf dem Busbahnhof in Danang versucht das freundliche Begleitpersonal uns den dreifachen Preis zu entlocken. Ich wackel nur freundlich-verneinend mit dem Kopf und deute durch das offene Fenster auf den Aufkleber direkt unter mir. Bestürzt macht sich einer der Betrüger sofort daran, die Aufkleber vom Bus zu entfernen. Sowas soll nicht nochmal passieren.
Natürlich muß man die Dönger für den ÖPNV immer passend haben. Dem Schaffner Wechselgeld aus dem Kreuz zu leiern stell ich mir schier unmöglich vor. Deshalb horten wir stets Kleingeld.

mobiles Aquarium

In Hue schaut Ramona zuerst in dieses mobile Aquarium. Um zur Zitadelle zu kommen greifen wir mal wieder zum Fahrrad. Wir bekommen Schloß und Schlüssel, die ich in den Fahrradkorb vorne am Lenker werfe. Vor Ort angekommen hat sich der Schlüssel verselbständigt und seinen Weg aus dem Schloß und durch eines der zahlreichen Löcher im Korb gefunden. Wir fahren die Strecke nochmal ab auf der Suche nach dem verlorenen Schlüssel. keine 5 Minuten und wir haben einen neuen Schlüssel
Keine Chance! Nicht nur daß wir die Räder nicht anschließen können, der Fahrradvermieter wird sich das auch vergolden lassen - Löcher im Korb hin oder her.

Doch Ramona hat am Straßenrand einen mobilen (natürlich) Straßenschlosser aufgetan. Wir müssen ihn zwar aus seiner Mittagssiesta aufwecken, aber er hat sichtlich Freude daran, uns zu beeindrucken. In Windeseile hat er das Billigschloß aufgebohrt, einen von unzähligen Rohlingen aus einer Grabbelkiste gewählt, daraus einen neuen Schlüssel gefeilt und das Schloß wieder versiegelt. Bei uns wär das Ding ersatzlos auf den Müll geflogen, doch der vietnamesische Schlossermeister verschafft uns für wenige tausend Dönger ein echtes Schlüsselerlebnis. So ausgestattet stürzen wir uns wieder in den Berufsverkehr.

natürliches Hindernis

Zwischendurch sind wir natürlich auch noch in der Zitadelle. Drinnen macht Ramona auf dieser Bank Rast, um sich etwas von der drückenden Hitze zu erholen. Vor dem Komplex steht ein putziger Bunker mit Fahnenmast.

es ist zu heiß Fahnenmastbunker

Ich mach noch meinen obligatorischen Marktbesuch und wir verabschieden uns von Hue und diesen Schulmädchen. Mit dem Nachtzug geht's weiter in den Norden nach Ninh Binh - da wollt ich schon immer mal hin ;)

Schulmädchen Markttreiben in Hue

Der Grund für einen Stop in Ninh Binh ist das in der Nähe liegende Tam Coc. Dort knattern wir mit dem Moped hin. Vor Ort verweigere ich mich den Bezahlparkplätzen und stelle unser Gefährt einfach zu denen der Einheimischen. Ein fataler Fehler.

etwas entfernt vom Tatort - andere Boote

Als wir von unserem Bootstrip zurückkommen sind beide Helme und ein Spiegel geklaut. Unglaublich in unseren Augen, da der Platz total belebt ist und mindestens ein paar dutzend Leute beobachtet haben müssen, wie sich jemand an dem Moped zu schaffen macht. Die Befragung der Frauen, die ihre Stände direkt daneben haben, bleibt erfolglos. Sie haben nichts gesehen. Es herrscht eine tief verwurzelte Einigkeit darüber, daß es ok ist, Ausländer abzuzocken. Uns fehlt das Verständnis für diese unkontrollierte Aggression.

Nach der Attacke - Blick zurück auf die Flußlandschaft von Tam Coc

Mit ordentlich Wut im Bauch, fällt es schwer den restlichen Tag zu geniessen. Später hab ich dann irgendwo gelesen, daß es übliche Praxis ist, Fahrräder oder Mopeds von Touristen mutwillig zu beschädigen, wenn die sich weigern die kostenpflichtigen Parkmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Wir kommen noch ziemlich glimpflich aus der Nummer. Wieder in Ninh Binh gehe ich mit unserer Herbergsmutter auf Einkaufstour. Einer der Helme war so ein Pappding und ein Ersatzmodell ist spottbillig. Der andere war ein richtiger Helm und ein neuer ist nicht ganz so günstig. Einen Ersatzspiegel gibt's bei eine Werkstatt an der Straße aus der Grabbelkiste.
Ich habe meine Lektion gelernt. Ein Parkplatz kostet für uns Touris gerne schonmal das zehnfache der sonst üblichen 2000 Dong. Aber nachher für geklaute oder beschädigte Dinge am KFZ aufkommen ist noch ungünstiger. Das Kalkül der Parkmafia geht voll auf. Es steht 1:1.

Noch ein Wort zu den Gondolieri von Tam Coc. Die rudern zwar auch ähnlich wie die Fischer am Inle See mit den Füßen. Doch nur im Sitzen - das kommt an die Grazie der Burmesen nicht heran.

en route

Ramona und Eric auf Piste

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Zwischendurch unterwegs in

Vietnam

Kuba

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Sri Lanka

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aus Bad Gandersheim
Die lieben SCHRÖDERS



Olli Schulz und der Hund Marie
Und dann schlägt Dein Herz


Mad Caddies
Ska Ska Ska

Unterwegs - Literatur




Andrew Marshall
The Trouser People



Gregory D. Roberts
Shantaram


Alex Garland
The Beach


Norbert Lüdtke
Selbstreise-Handbuch


William Sutcliffe, Axel Henrici
Meine Freundin, der Guru und ich



Dieter Riemenschneider
Shiva tanzt. Das Indien-Lesebuch.



Dominique Lapierre
The City of Joy


Francois Bizot
The Gate


Yann Martel
Life of Pi


Tom Hodgkinson
How to be idle

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